Hier mal eine Liste von A-Z, was 2016 in unserem Garten gut gewachsen ist:
- Amaranth (Amaranthus spec.). Die Samen gibt es z.B. in Bioläden als Backzutat, sie lassen sich jedoch nicht nur beim Brotbacken verwenden, sondern auch im Garten aussäen...
- Andenbeeren, Kapstachelbeeren (Physalis peruviana). Das sind eigentlich mehrjährige Stauden, die bei uns nur deshalb einjährig gehalten werden, weil sie keinen Frost vertragen. Sie lassen sich im Haus oder in einem kühlen Treppenhaus gut überwintern. Alternativ ist die Vermehrung im Herbst durch Stecklinge möglich, die sich dann - bei wenig Platz - noch besser im Haus auf dem Fensterbrett überwintern lassen. Andenbeeren lieben einen ähnlich geschützten Platz wie Tomaten. An der Hauswand, sonnig und vor Wind geschützt, können sie locker zwei Meter hoch werden (meine sind im Moment schon so groß!).
- Aubergine (Solanum melongena var. esculentum)
- Baumspinat, Riesenmelde (Chenopodium giganteum). Eine sehr dekorative Gemüsepflanze, die 2-3 m hoch werden soll. Meine Pflänzchen wachsen bis jetzt allerdings langsam.
- Currykraut, Italienische Strohblume (Helichrysum italicum), ein nach Curry duftendes Gewürzkraut und zudem eine Heilpflanze. Sehr hübsch und äußerst trockenheitsresistent, passt gut in eine Kräuterspirale.
- Erdbeeren (Fragaria spec.). Die Naschpflanzen im Garten, leider auch für die Schnecken ;-)
- Erdbeerspinat (Chenopodium capitatum, Blitum capitatum): Diese dekorative Gemüsepflanze habe ich mehr wegen der Optik im Garten, sie sieht wunderschön aus mit ihren roten Köpfchen. Die roten runden Bällchen schmecken nicht mal schlecht, sie sind süßlich und ich nasche sie direkt von der Pflanze. Als Gemüse sind die Pflanzen meines Erachtens nicht ergiebig genug, außerdem ist die Aussaat mühsam und die Keimrate nach meiner Erfahrung ziemlich niedrig. Dieses Jahr ist es mir erstmals gelungen, ein paar wenige Pflänzchen im Beet stehen zu haben!
- Ewiger Kohl (eine echte "Permakultur"-Pflanze, da mehrjährig, er sitzt allerdings geschützt vor Kohlweißlingen und Schnecken in einer Holzkiste mit "Fliegengitter" drauf)
- Feigen (die ersten vier Feigen haben wir vor ein paar Tagen gegessen)
- Guter Heinrich (Chenopodium bonus-henricus). Meine Lieblingspflanze im Garten! Die Blätter lassen sich vielseitig in der Küche verwenden und schmecken deftiger als normaler Spinat. Sie machen sich besonders gut auf Wähen, Pizza und Quiches sowie - die jungen Blätter - in Smoothies.
- Iranische Gurken (Cucumis sativus): Eine dunkelgrüne und schlanke Gurke, die sehr lecker und aromatisch-nussig schmeckt. Hier gibt es ein original persisches Rezept dazu: http://brotundliebe.net/2015/kalte-joghurtsuppe-sommer-auf-persisch/
- Karotten (Daucus carota subsp. sativus)
- Kartoffeln (Solanum tuberosum)
- Knoblauch
- Kopfsalat
- Lauchzwiebeln
- Lavendel
- Maulbeeren (der Maulbeerbaum hatte hunderte Beeren, die nach und nach reif wurden und die wir direkt vom Baum genascht haben)
- Paprika (ein roter und ein gelber)
- Radieschen
- Rosmarin
- Schnittlauch
- Stangenbohnen
- Thymian
- Tomaten (trotz großer Luftfeuchtigkeit in der ersten Jahreshälfte etliches an Früchten ohne Tomatenfäule!)
- Topinambur
- Weiße Rettiche
- Winterheckenzwiebeln (vermehren sich fleißig!)
- Zucchini (die Ernte ist in vollem Gange, ich habe diesmal vier Pflanzen ...)
- Zwiebeln



